gut-rasiert
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Autor Thema: Bei Problemhaut trocken rasieren  (Gelesen 5071 mal)
Onkel Hannes
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« am: 08. M?rz 2011, 10:49:40 »

Die Frage taucht ja hier öfters auf. Soeben auf ARD Text gelesen:

Nachrichten Gesundheit
Bei Problemhaut trocken rasieren


Für Männer, die unter empfindlicher Haut, Akne oder Neurodermitis leiden, kann die Rasur zur Tortur werden. Hautärzte raten in diesen Fällen zur trockenen Variante. Denn durch die Scherfolie des Elektrorasierers kämen lediglich die Bartstoppeln mit dem Scherblatt in Kontakt. Dagegen werde bei der Nassrasur die Hautoberfläche durch die Rasierklinge minimal abgetragen.
Wer dennoch nicht auf die Nassrasur verzichten will, sollte auf eine scharfe Klinge achten, da man mit ihr weniger Druck auf die Haut ausüben muss. Das verhindert Reizungen und Schnitte.


Quelle: http://www.ard-text.de/text/532 (08.03.2011, 10:45). ARD zitiert gegenüber der sonst üblichen Praxis die eigene Quelle nicht. Wird wohl irgendein Verband oder sowas sein.

Hannes
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UbuRoy
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« Antworten #1 am: 08. M?rz 2011, 10:52:15 »

Wow!
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quarx
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« Antworten #2 am: 08. M?rz 2011, 11:09:02 »

Angesichts der Hautrötungen, die mir eine halbwegs gründliche E-Rasur immer beschert hat (sowohl mit Philips- als auch mit Braun-Scherköpfen), mag ich das nicht so recht glauben.  Augen rollen
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Viele Grüße, Thorsten
feldgeist
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« Antworten #3 am: 08. M?rz 2011, 11:25:55 »

Sowas ähnliches habe ich vor längerem in einer Zeitung gelsesen, ich glaub als Quelle wurde der "Deutsche Neurodermitis Bund" aufgeführt.
Selbst von dem Thema Neurod. betroffen kann ich das auch nicht so recht glauben. Wobei ich E-Systeme nie getestet hab. Doch ich kann mir vorstellen, dass Rasierschaum und AS nicht unbedingt das Beste im Zusammenhand mit einer Neurod. sind.
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Onkel Hannes
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« Antworten #4 am: 08. M?rz 2011, 11:35:56 »

Bin selber glücklicherweise nicht betroffen. Ich habe aber auch mal vor vielen Jahren eine E-Rasur versucht, gleiches Ergebnis wie quarx, Hautrötungen.

Anlaß des Posts war, daß die Frage hier desöfteren auftaucht. Manchen habe ich IIRC dazu geraten, mal den Hautarzt zu befragen; es kam aber nie was zurück.

Meine Meinung: Versuch macht kluch.

Hannes
« Letzte Änderung: 08. M?rz 2011, 11:46:07 von hpstr » Gespeichert

EGOmicha
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« Antworten #5 am: 08. M?rz 2011, 12:02:22 »

Also entweder bin ich wider der Natur, oder ....?

Also gerade wegen meiner empfindlichen Haut bin ich zur Nassrasur geblieben. Meine Frau hatte mir mal einen Hightech E-Rasierer geschenkt. Nach versuchter Gewöhnung meiner Haut an das Gerät, habe ich wieder aufgegeben. Also ich kann für mich behaupten, dass nass besser läuft als trocken.
Sch... auf das was uns die Werbung oder andere Meinungsmacher sagen wollen. Kultur findet man selten in einer Steckdose. Und bei der Rasur schon gar nicht.
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Haben ist besser als brauchen!
A.D.G.
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« Antworten #6 am: 08. M?rz 2011, 14:01:36 »

...ARD zitiert gegenüber der sonst üblichen Praxis die eigene Quelle nicht. Wird wohl irgendein Verband oder sowas sein...
Nicht "irgendein" Berufsverband, sondern der Berufsverband der deutschen Dermatologen (BVDD) mit Sitz in Berlin.
Und wenn der Hauptverband der deutschen Dermatologen bei empfindlicher Haut (etc.) die Trockenrasur empfiehlt, sollte man auch in einem ausgesprochenen Nassrasur-Forum einmal in Erwägung ziehen, dass an dieser Erklärung etwas dran sein könnte.

Meine Meinung ist, dass genauso, wie zu einer perfekten Nassrasur eine entsprechende Vor- und Nachbereitung gehört, dies auch für die Trockenrasur gelten muss.
Das Problem ist jedoch, dass für die Trockenrasur - im Gegensatz zur Nassrasur - die Haut trocken und das Barthaar fest sein muss, um dem Scherkopf eine entsprechende Angriffsfläche zu bieten. Ich habe in meiner Trockenrasierzeit mit "Pre-Shave-Mittelchen" experimentiert, leider - wenn überhaupt - nur mit bescheidenem Erfolg. Letztlich kommt der Nachbearbeitung der Haut beim Trockenrasieren die zentrale Bedeutung zu.
Mein Schwiegervater hat sich zeitlebens trocken rasiert und mit entsprechender Nachbearbeitung (Nivea-Creme, Ringelblumensalbe im Falle von Irritationen, AS) nie Hautprobleme gehabt.
Die tägliche Realität ist jedoch eine andere: auf der einen Seite die 5 Minuten Dosenschaumrasur mit dem "je mehr Klingen desto besser Systemrasierer", auf der anderen Seite die in etwa gleichlange "Rubbel-Trockenrasur" mit dem "Hightech-Trockie".
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Meister Hobel
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« Antworten #7 am: 08. M?rz 2011, 14:22:57 »

Tach die Herren Zwinkernd

Ist nachvollziehbar mit der Trockenrasur bei empfindlicher Haut. Hab mich vor ca. 1 Monat auch noch nicht täglich rasiert. In der Regel alles 2-3 Tage und hatte weniger Hautprobleme. Vor allem am Halsbereich hab ich oft mit Blutpünktchen zu kämpfen.  Aber Trockenrasur kommt trotzdem nicht in Frage Unentschlossen

Ich bin da ein bissel geteilter Meinung. Hab da Klienten auf der Arbeit die sich das letzte Mal vor 30 Jahren nass rasiert haben und nachdem ich wieder die Nassrasur eingeführt habe, hat sich deren Hautbild super verbessert. Ich denke mal das es mit dem PeelingEffekt zusammen hängt.
Hab da gute Erfahrung mit Pflanzenöl als Schaumgrundlage gemacht. Danach gleitet die Klinge butterweich durchs Barthaar  Zwinkernd

LG

Olli 
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Tim Buktu
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Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #8 am: 10. M?rz 2011, 02:31:57 »

Womöglich wird mit dem E-Rasierer der gleiche Fehler begangen wie mit Hobeln auch - Rasur mit (zu viel) Druck?
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Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
Drei
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« Antworten #9 am: 10. M?rz 2011, 05:15:09 »

Nach dem Motto, einfach fester drücken wenn das Messer stumpf ist? Daran dachte ich auch gerade.
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wunderkind
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« Antworten #10 am: 10. M?rz 2011, 05:56:00 »

Vor einem Jahr habe ich mich noch mit dem Spitzenmodell von Braun rasiert.Natürlich musst du mit Druck rasieren,weil du sonst die Haare nicht gründlich entfernt bekommst.
Nebenbei taugen die ganzen Pre Shaves nichts,lediglich der Powder Stick brachte deutliche Besserung,aber er versaute den Scherkopf.
Letztendlich führte der Braun zu eingewachsenem Haar am Hals weil die Haare nicht sauber abgeschnitten werden,sondern schräg oder gekappt.
Pickel,Rötungen und Entzündungen waren das Resultat und das selbst nach 3 Monaten!
Dann wieder Umstieg auf scharfe Klinge und alkalische Seife und Zack war alles vorbei Smiley
Nebenbei muss man den Scherkopf nach jeder Rasur desinfizieren sonst sieht man aus wie ein Streuselkuchen.
Ob das wirklich die beste Lösung für Problemhaut ist zweifle ich als Nichtarzt stark an.
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Il Barbiere AiA
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« Antworten #11 am: 10. M?rz 2011, 06:35:40 »

Als ich vor langer Zeit mich mal an der E-Rasur probiert habe, bekam ich sehr trockene Haut.
Dadurch war das Hautgefühl natürlich sehr bescheiden...
Habe eigentlich unempfindliche Haut, aber mit dem E-Mäher ging es gar nicht.

Naja, bei solchen Experimenten erkennt man doch immer wieder was man an der gepflegten Nassrasur hat  Zwinkernd
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komplett kultur- und stillos
AndreasTV
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Schnörkellos & Unkompliziert, aber Effizient


« Antworten #12 am: 10. M?rz 2011, 06:46:33 »

"Mahlzeit" Smiley.
Persönlich kann ich beim Braun "5er" & "7er" wirklich nicht klagen: Rasierten nach kurzer Eingewöhnungszeit wirklich Gut bzw. zufrieden-stellend.
Lediglich zuviel Druck darf auch bei der Trochenrasur nicht angewendet werden - ansonsten werden auch dabei die Haare zu weit aus der Haut gedrückt -> Die schon beschriebenen eingewachsenen Barthaare können dann die Folge sein Zwinkernd.

Allerdings lässt die Nachhaltigkeit einer solchen Rasur natürlich zu wünschen übrig bzw. die Meisten mit normalem Bartwuchs dürften in den "Genuss" einer zweiten Rasur am Tage kommen  Augen rollen ...

Meinen noch Hier verbliebenen "5er" stellte ich nach zwei Tagen immer zur Reinigung in dessen Reinigungs"trog" und hatte keinerlei Probleme mit auftretenden Hautunreinheiten (Von Natur aus habe die Problemhaut - bezüglich unreiner Haut - von meinem Vater geerbt).

Da ich das Problem mit dem immer im Hochsommer auftauchenden juckenden kleinen Pickelchen am Hals aber mit einer seitdem etwas "dünneren" Schaummischung lösen konnte ist der E - Brummi seitdem im Vorruhestand  Lächelnd - aber Mann weiß ja Nie ...

MfG

Andreas
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Onkel Hannes
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« Antworten #13 am: 10. M?rz 2011, 13:39:34 »

...ARD zitiert gegenüber der sonst üblichen Praxis die eigene Quelle nicht. Wird wohl irgendein Verband oder sowas sein...
Nicht "irgendein" Berufsverband, sondern der Berufsverband der deutschen Dermatologen (BVDD) mit Sitz in Berlin.

Da der von mir zitierte Link (Videotext, daher schnell flüchtig) mittlerweile nutzlos ist, hast Du eine bessere, evtl. auch umfangreichere Quelle? Auf der Webseite des genannten Verbandes gibt`s offenbar nichts, auch nicht in den Pressemeldungen.

Wenn es dazu was ausführlicheres von hautärztlicher Seite gibt, könnte ich mir schon vorstellen, daß das für manche hier von einem gewissen Interesse sein könnte.

Zitat
Und wenn der Hauptverband der deutschen Dermatologen bei empfindlicher Haut (etc.) die Trockenrasur empfiehlt, sollte man auch in einem ausgesprochenen Nassrasur-Forum einmal in Erwägung ziehen, dass an dieser Erklärung etwas dran sein könnte.

Ich fand den Artikel gerade deswegen der Erwähnung wert. Nur hat mich halt die fehlende Quellenangabe etwas gewundert, normalerweise nennt ARD die Quelle.

Ich habe das ganze wertungsneutral geschrieben; ich maße mir da kein Urteil drüber an, zumal ich ohnehin nicht betroffen bin.

Hannes
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Albert
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« Antworten #14 am: 10. M?rz 2011, 18:19:59 »

Vor einem Jahr habe ich mich noch mit dem Spitzenmodell von Braun rasiert.Natürlich musst du mit Druck rasieren,weil du sonst die Haare nicht gründlich entfernt bekommst.
Nebenbei taugen die ganzen Pre Shaves nichts,lediglich der Powder Stick brachte deutliche Besserung,aber er versaute den Scherkopf.
Letztendlich führte der Braun zu eingewachsenem Haar am Hals weil die Haare nicht sauber abgeschnitten werden,sondern schräg oder gekappt.
Pickel,Rötungen und Entzündungen waren das Resultat und das selbst nach 3 Monaten!
Dann wieder Umstieg auf scharfe Klinge und alkalische Seife und Zack war alles vorbei Smiley
Nebenbei muss man den Scherkopf nach jeder Rasur desinfizieren sonst sieht man aus wie ein Streuselkuchen.
Ob das wirklich die beste Lösung für Problemhaut ist zweifle ich als Nichtarzt stark an.

kann ich so nur bedingt nachvollziehen. Ich mache im Winter immer mal längere Nassrasurpausen, weil meine Haut arg unter trockener Heizungsluft und Kälte leidet. Die Rasur mit aktuellen Trockenrasierern ist absolut problemlos und normalerweise sehr hautschonend. Übermäßiger Druck sollte natürlich vermieden werden. Reinigung des Rasierers mit Flüssigseife 2 mal pro Woche reich vollkomment aus, um ein hygienisches Gerät zu haben. Aftershave und weitere Pflege ist natürlich Pflicht. Aber insgesamt ist mein Hautbild bei der Trockenrasur keineswegs schlechter als bei der nassen Variante, eben weil nicht permanent intensiv geseift und abgehobelt wird. Reizungen und Rötungen entstehen rein durch mechanische Reibung (und zufesten Druck), nicht durch Mirkoverletzungen, wie beim Nassrasurbrand.

Es fehlen zweifellos Stil und Genuss, aber rein rational ist gegen die Trockenrasur wenig zu sagen (außer dass sie nicht so nachhaltig ist, wie die Nassrasur).

Albert
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