Da ich auch mal in den Genuss eines Kamisoris kommen wollte war Harry so nett und hat mir aus seinem Fundus ein solches zukommen lassen.An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Dich min Jung

Werde mich revangieren.
Da das Messer schon ne ganze Zeit auf dem Buckel hat musste ich mit schwerem Gerät zu werke gehen.
Für den groben Rost habe ich einen Rostradierer verwendet.Desweiteren kamen Stahlwolle sowie mein geliebtes Autosol zu Einsatz.




Der Griff hat durch den Rost doch stark gelitten sodaß ich mich für eine Ummantelung entschied.Habe mich für eine Preiswerte und wie ich finde passende Variante entschieden. Das vordere und hintere Stück des Griffes habe ich zum besseren halt mit doppelseitigem Klebeband versehen.Dann habe ich den Griff mit dickem Paketband eng und fest umwickelt.Das Griffende habe ich mit einem Feuerzeug angeflämmt und somit versiegelt.Zum Schutz vor Feuchtigkeit habe ich es einige male mit Imprägnierspray eingesprüht.
Werde abwarten müssen wie langlebig die Sache ist.Notfalls lässt sich die Sache relativ schnell erneuern.

Wie man am Schatten der Schneide auf den ersten Bildern erkennen kann war die Schneide sehr ungleichmäßig.Bevor es zum Schärfen ging habe ich diese begradigt und die Schriftzeichen mit Goldlack versehen.


Obwohl ich noch kein Kamisori geschärft habe kam ich gut voran.Der 1000er hat den Stahl sehr gut angenommen.Im ersten viertel der Schneide befindet sich eine Rostnarbe.Gottlob habe ich eine Lüke gefunden die sogar noch Platz zum nachschärfen bietet wenns mal nötig sein sollte.Bis zur Rasurschärfe bin ich wie bei üblichen Messern vorgegangen.


Die Proberasur verlief vielversprechend wenn auch noch nicht optimal.Man sich sich halt an die Handhabe erst gewöhnen.Alles in allem eine schöne neue Rasurerfahrung die Lust auf mehr macht und eine Suchtgefahr in sich birgt

Aufbewahren werde ich das Kamisori in einer alten Griffelbox die ich mit rotem Samtpapier ausgeschlagen habe.
