gut-rasiert
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Autor Thema: eine Schärfanleitung  (Gelesen 11326 mal)
kimeter
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Beiträge: 2.110



« Antworten #30 am: 05. Mai 2008, 22:38:35 »

Tausend Dank, Senser! Solch mühsame und liebevolle Arbeiten sind die Grundpfeiler eines Forums. Chapeau! Smiley


Richtig! Solche Beiträge sind einfach klasse. Vielen Dank Senser!!!
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Nicht dass ich hier Werbung für Einwegrasierer machen möchte, aber wenn bei mir ein Messer der Qualität einer ersten Rasur mit so einem Ding entspricht, dann hab ich keine Wünsche offen.
JoeHonil
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Beiträge: 1.796


cave canem


« Antworten #31 am: 06. Mai 2008, 00:54:11 »

Danke Dir für die Mühe, die Du Dir gemacht hast. Für Einsteiger wie mich, sind solche toll dokumentierten Informationen fast unbezahlbar.
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Gustavo
Neuling

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Beiträge: 8


« Antworten #32 am: 09. Juni 2008, 14:28:25 »

Danke, Senser,
so was habe ich immer gesucht. Klar, deutlich und übersichtlich. Wirklich Klasse!

Aber eine Frage (an alle) würde ich gerne gleich noch anschließen: Ich habe irgendwo gelesen, man bräuchte nicht zwingend mit einem Anreiber Schleifschlamm herstellen. Stimmt das?
Du hast ja beschrieben, dass Du als Anreiber einen Nagura verwendest. Gibt's denn da nur eine Sorte oder hast Du für jeden der Steine einen anderen Anreiber - also mit verschiedenen Körnungen?
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Senser
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Beiträge: 1.667


« Antworten #33 am: 09. Juni 2008, 18:48:13 »

@Gustavo
Neulich schrieb Matjes, dass er mal gehört hätte, dass man auch mit Kreide anreiben könne. Hab ich natürlich ausprobiert. Das geht auch bei einem 1000er, 2000er und 4000er. Dann hört der Spass auf, weil die Korngröße der Kreide vermutlich genau in die Poren der feineren Stein passt, bzw. vielleicht sogar größer ist als die Poren. In diesem Fall käme die Schneide gar nicht mehr bis auf den Stein. Das Gefühl hatte ich jedenfalls, denn es tat sich schärftechnich überhaupt nichts mehr.
Es macht aber auch preislich keinen Sinn, denn der Nagura, den ich benutze ist nun schon fast 2 Jahre alt und immer noch kaum verschlissen. Das Kreidestück hat 1,40 € gekostet und verbraucht sich natürlich sehr schnell.
Die Thüringer Steine werden mit Anreibern ausgeliefert, die aus dem gleichen Material sind, wie der Hauptstein. Diese Anreiber sind abwärtskompatibel, was aber auch wieder keinen Sinn macht. Ich arbeite bis hoch zu 10.000er Körnung immer mit dem Nagura.
Und ich arbeite auch "immer" mit Schleifschlamm, denn ich möchte ja schließlich so effektiv wie möglich mit dem jeweiligen Stein arbeiten. Ohne Schleifschlamm ist zwar sanfter, macht aber in meinen Augen keinen Sinn, denn an der Körnung wird dadurch nichts verändert, nur an der Effizienz. Das liegt daran, dass sich die Poren immer mehr zusetzen, und das Schleifkorn schließlich nicht mehr hervorsteht und dadurch auch nicht mehr schleift, schneidet.
Der Nagura sorgt immer für offene Poren und damit für optimalen Biss.
Ich hoffe das hilft dir weiter
Gruß Senser
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Gustavo
Neuling

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Beiträge: 8


« Antworten #34 am: 10. Juni 2008, 11:44:25 »

Danke Senser,
jetzt habe ich es verstanden. Überhaupt habe ich von Deiner Schärfschule viel gelernt.
Viele Grüße,
Gustavo

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Dullblade
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Beiträge: 327



« Antworten #35 am: 10. Juni 2008, 11:50:42 »

Ich reibe an, spüle aber dann den Schlamm weg. Besonders beim Thüringer ergibt Schlamm ein anderes Schleifbild als ohne. Mit Schlamm satinierter, ohne Schlamm polierter. Ich schleife deshalb die letzen Züge auf dem Thüringer mit komplett freigeriebenen und abgespültem Stein.
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samonis
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Beiträge: 967


ritsch ratsch Bart ab!


WWW
« Antworten #36 am: 10. Juni 2008, 12:04:54 »

Danke für die Anleitung. War eine super Hilfestellung bei meinen ersten Schleiferfahrungen!
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Mein Schrank platzt, meine Haut produziert nicht mehr Bart und mein Konto geht vor die Hunde.
Dagobert
Gast
« Antworten #37 am: 15. Juni 2008, 03:24:49 »

Danke für diese Arbeit die unbezahlbar ist,ich finde es toll das sich jemand solche Arbeit macht,um anderen zu helfen.Ich finde Du hast einen Forums Orden verdient ,aber ich habe noch eine Frage,und zwar wann genau hörst Du auf dem 1000er auf,wonach richtet sich die Erkenntnis jetzt ist es genug ? ist es sehen,hören,fühlen,oder was ist es genau ?
   
Gruß Rolf
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Senser
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Beiträge: 1.667


« Antworten #38 am: 15. Juni 2008, 17:23:16 »

Vielen Dank
Du brauchst vor allen Dingen eine Lupe!!! Nach wenigen Schüben auf dem 1000er schaust du dir die Schneide an und siehst jetzt, was der Stein gemacht hat. Das heißt, du siehst genau die frischen Schleifriefen. Du bleibst jetzt solange auf dem 1000er, bis du über die gesamte Schneiden-Länge und Breite ein einheitliches Bild hast.
Lese bitte nochmal Kapitel 4 und 5.
Gruß Senser
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Dagobert
Gast
« Antworten #39 am: 15. Juni 2008, 18:05:00 »

Ich frage deshalb weil der eine sagt man müsse eine Weiße Linie sehen können,wiederum ein anderer sagt das man die Haare des Unter armes entfernen können muß.In Deiner Anleitung habe ich nichts in dieser Richtung gefunden,deshalb wollte ich noch mal nachfragen,ob Du auch so etwas in der Art als Richtlinie hast,oder ob Du da anders Verfährst.

Gruß Rolf
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Iltis
Globaler Moderator
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Beiträge: 1.164



« Antworten #40 am: 15. Juni 2008, 19:09:47 »

Ich mische mich Hier ein; meine Erfahrung nach macht der Test mit Haare auf der Unterarm rasieren macht sinn, da man ein gleichmäßigen aussehend Schleifbild erzielen kann ohne weit genug geschliffen zu haben, das man eine richtige Schneide gebildet hat. Ich prüfe regelmässig  ob man Haare abschaben kann oder nicht. Erst wenn das Messer über seine ganze Länge vernunftig so der Test besteht und der Schleifbild durch die Lupe regelmässig aussieht wechsele ich auf ein feineren Stein. Erfahrungsgemäß, wenn es nicht so ist, muss man die ganze Arbeit nochmal wiederholen. Der Nachteil, was nicht verschwiegen werden sollte, ist das man irgendwann keine Haare mehr am Unterarm hat, und für der Test wo anders ausweichen muss. Das kann schwer bzw. peinlich zu erklären sein!

Grüß

Iltis
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One, two! One, two! And through and through
  The vorpal blade went snicker-snack!
Dagobert
Gast
« Antworten #41 am: 15. Juni 2008, 19:52:52 »

Neue Frage,was mache ich den wen ich ein schönes gleichmäßiges schleifbild habe,aber das Messer sich noch etwas schwer tut mit dem Haare entfernen.

Gruß Rolf
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moviemaniac
Gast
« Antworten #42 am: 15. Juni 2008, 21:21:27 »

@Iltis: Das Problem kenne ich nur zu gut Lächelnd Aber ich habe ein anderes Problem: Meine Unterarmhaare sind so fein, die mag kein Messer nach dem 1000er entfernen, darum verschiebe ich diesen Test auf nach dem 4000er.

@Rolf: Chromoxid! 10x, dann 50 Leder. Wiederholen bis passt.
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Platzger
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« Antworten #43 am: 15. Juli 2008, 17:01:59 »

könnte man diesen in meinen Augen ungemein nützlichen Thread nicht oben festmachen? Würde sicher manchem helfen, wenn er nicht die ganzen Uebeschriften durchackern müsste.
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Good, cheap, beautiful - pick only two
Senser
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« Antworten #44 am: 15. Juli 2008, 23:31:54 »

Dieser Vorschlag scheint irgendwie auf taube Ohren zu stoßen, denn er wurde schon mehrmals gemacht und nichts passiert. Ursprünglich hatte ich gedacht, diese Anleitung als FAQ zu positionieren, wenn sie denn gegebenenfalls verbessert, ergänzt oder optimiert worden wäre.
Schade, aber wer suchet, der findet  Zwinkernd
Gruß Senser
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