gut-rasiert
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Autor Thema: eine Schärfanleitung  (Gelesen 11327 mal)
Buddel
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« Antworten #15 am: 05. Mai 2008, 09:48:17 »

Dickes Kompliment - super Anleitung. Hab gestern erst einen Schärfmarathon von 7 Messern hinter mir, bei dem ich vieles von deinen Tipps schon umsetzen konnte. Lupe ist jetzt da und zwei neue Wassersteine von Dick. Besonders den King Hyper 1000 finde ich ganz groß und deutlich besser, als meinen 1000/6000 Kombi. Aber wie du schon schriebst, für einen Anfänger, der ab und zu mal ein Messer schleift, reicht auch der.
Noch ein Tipp von mir, statt der Holzsockel kann man auch ein altes Mouspad als Unterlage für die Steine nehmen. Einfach in der Mitte zerschneiden und dann die eigentliche Oberfläche aneinanderkleben. Dann hat man oben und unten den rutschhämmenden Untergrund.

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Mit dem Messer, rasiert sichs besser.
Dullblade
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« Antworten #16 am: 05. Mai 2008, 10:01:22 »

Am problematischsten beim Schleifen ist wohl das Thema Druck. Jeder schreibt uns sagt ganz ohne Druck, aber wirklich ganz ohne Druck geht es nicht. Interessant ist, dass Senser zumindest teilweise auf den Bildern erkennbar, den Finger direkt auf der Schneidkante, der FAcette aufsetzt. Ich mach das seit kurzem auch so. Damit kann ich schon ein wenig Druck auf die Schneide und zwar nur auf die Schneide ausüben und man spürt merklich wie der Stein arbeitet.  Ich drücke dabei wirklich auf und sogar vor die Schneide auf den Stein, ich drücke nicht im mittleren KLingenbereich, was die KLinge druchbiegen lässt, ohne Stein würde ich mir dabei die Finger aufschlitzen. Seit ich das mache, sind meine Schleifergebnisse besser geworden. Gibts noch welche, die das auch machen?

Auf jeden Fall Danke an Senser für die schöne Beschreibung!
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fridolin
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Für alles, was Spaß macht ...


« Antworten #17 am: 05. Mai 2008, 10:07:56 »

Auch von mir einen ganz, ganz herzlichen Dank für diese ausführliche Anleitung.
Gewissermaßen das "Volle Programm" für´s Schärfen (oder fehlt dazu die Sache mit dem Seidentuch Huch)

Super auch die Bilder. Alle Achtung.


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Ich glaube nicht an Horoskope. Das ist übrigens typisch für einen Stier.
soapopera
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« Antworten #18 am: 05. Mai 2008, 10:13:01 »

Als Rasiermesseranfänger denke ich noch gar nicht ans schleifen, aber falls ich einmal soweit kommen sollte, finde ich hier eine sehr gute Anleitung. Schön, dass du uns diese ins Forum gestellt hast, Senser.
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moviemaniac
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« Antworten #19 am: 05. Mai 2008, 13:28:15 »

Super, Senser - in den weitesten Teilen eine absolute Bestätigung meiner bisherigen Erfahrungen und Vorgehensweisen Smiley
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moviemaniac
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« Antworten #20 am: 05. Mai 2008, 13:29:58 »

Noch ein Tipp von mir, statt der Holzsockel kann man auch ein altes Mouspad als Unterlage für die Steine nehmen. Einfach in der Mitte zerschneiden und dann die eigentliche Oberfläche aneinanderkleben. Dann hat man oben und unten den rutschhämmenden Untergrund.

Da hab' ich auch einen Tipp - denn meine Mousepads sind aus Hartplastik Zwinkernd
Bademattenvorleger (so Schaumstoffdinger) im Baumarkt als Meterware kaufen. Für 10 Steine gibt's da schon um 3 € die richtige Länge an Matten.
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Senser
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« Antworten #21 am: 05. Mai 2008, 13:49:00 »

Am problematischsten beim Schleifen ist wohl das Thema Druck. Jeder schreibt uns sagt ganz ohne Druck, aber wirklich ganz ohne Druck geht es nicht. Interessant ist, dass Senser zumindest teilweise auf den Bildern erkennbar, den Finger direkt auf der Schneidkante, der FAcette aufsetzt. Ich mach das seit kurzem auch so. Damit kann ich schon ein wenig Druck auf die Schneide und zwar nur auf die Schneide ausüben und man spürt merklich wie der Stein arbeitet.  Ich drücke dabei wirklich auf und sogar vor die Schneide auf den Stein, ich drücke nicht im mittleren KLingenbereich, was die KLinge druchbiegen lässt, ohne Stein würde ich mir dabei die Finger aufschlitzen. Seit ich das mache, sind meine Schleifergebnisse besser geworden. Gibts noch welche, die das auch machen?

Gut beobachtet und natürlich hast du auch recht. Trotzdem habe ich bewußt die Formulierung " ohne Druck " gewählt. Diese Anleitung soll einem Anfänger ein Leitfaden sein. Und zwar so lange, bis er ein Gefühl für diese Arbeit entwickelt hat. Wie soll ich es anders beschreiben? 10 Gramm Druck? das Gewicht der Finger? Keine Ahnung.
Ich denke, wenn ich schreibe " ohne Druck" bleibt immer noch genug davon übrig.
Ähnlich wie in dem Chefspruch: " Nicht geschimpft ist genug gelobt"  Grinsend Grinsend
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Platzger
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« Antworten #22 am: 05. Mai 2008, 13:57:31 »

Senser, DAS ist jetzt wirklich eine Klasseanleitung. Sowas ist für jeden Anfänger Gold wert Lächelnd
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Good, cheap, beautiful - pick only two
UbuRoy
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Tekst? Dat hebb hei nech...


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« Antworten #23 am: 05. Mai 2008, 14:29:47 »

                                                                                   

Wie auch immer, diesen zweiten Schneidwinkel kann man nur mit der Lupe sehen, und zwar als ganz feine Linie, eine Art Korona an der Schneiden Spitze. Manch Leute können diesen zweiten Winkel auch hören…. Sorry ;-)

Natürlich bringt es nix, mit dem Ohr an der Klinge zu horchen, obs scharf ist ;-)

Es ist eher ein fühlen, denn dazu tippst Du ganz sachte von oben auf die Schneidkante.
Es ergibt sich je nach Schärfegrat ein ganz charakteristisches Gefühl und Geräusch. Unmöglich zu beschreiben, aber nach langen und ausgiebigen Schärforgien kommst Du von allein dahinter. Man muss auch hier ein Gefühl dafür entwickeln.
Ich finde das erheblich einfacher, als mit der Lupe, denn schärfe kann man eher fühlen als sehen.

Aber wie der gute Senser schrieb: Ein jeder nach seiner Facon. Übrigens, was das Horchen angeht: Es ist auch möglich, anhand des Geräusches beim Abziehen auf dem Pastenriemen oder Lederriemen zu "erhören", ob das Messer soweit ist oder nicht...
Auch das lässt sich auf die beschriebene Art erfühlen.

Fühlt und hört es sich nicht richtig an, brauche ich den Haartest gar nicht erst versuchen. Im Gegenschluß klappt der Haartest zu über 90% einwandfrei, wenn ich meine zu hören oder zu fühlen, ob ich fertig mit dem schärfen bin oder nicht.

Funktioniert einwandfrei bei einigen hier, bei mir auch.

Ignoriert das also einfach oder nehmt es als Zusatz zu der ausführlichen Beschreibung vom Onkel Senser.

Hauptsache die Dinger werden scharf.
Wie auch immer...
« Letzte Änderung: 05. Mai 2008, 14:33:45 von UbuRoy » Gespeichert

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Was Du nicht willst, das man Dir tut, tu' auch keinem andern an oder mach's als ERSTER.
Iltis
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« Antworten #24 am: 05. Mai 2008, 14:36:36 »

Ähnlich wie in dem Chefspruch: " Nicht geschimpft ist genug gelobt"  Grinsend Grinsend

In diesen Sinne ist diese Anleitung OK, wenn man sowas mag... Grinsend Grinsend Grinsend

Grüß

Iltis
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Prince Denmark
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« Antworten #25 am: 05. Mai 2008, 15:16:05 »

Tausend Dank, Senser! Solch mühsame und liebevolle Arbeiten sind die Grundpfeiler eines Forums. Chapeau! Smiley
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Bengall Reynolds
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« Antworten #26 am: 05. Mai 2008, 18:55:26 »


Sollte diese Anleitung nicht irgendwie fixiert werden?
So ganz ohne Kommentationsmöglichkeiten....
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On a long enough timeline, the survival rate for everyone drops to zero.
formaldehyd
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« Antworten #27 am: 05. Mai 2008, 21:24:45 »

Da steckt Arbeit dahinter!! Auch von mir dickes Lob!! Ist wirklich schön illustriert und verständlich dokumentiert.
Wie schon gesagt wurde, jeder hat seine Technik, aber man kann immer was lernen.
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Eugen Neter
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« Antworten #28 am: 05. Mai 2008, 21:28:31 »

Jürgen, ich bin zwar nur gelegentlicher Messer-Anwender, aber Deine Anleitung ist wahrhaftig großartig - danke! Lächelnd
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Senser
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« Antworten #29 am: 05. Mai 2008, 22:24:42 »

Vielen Dank Mädels
Ich fühle mich schwerstens gebauchpinselt. Und zwar mit einem ganz dicken "Best badger silver tip haute montagne haste nicht gesehen"
Gruß Senser
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