gut-rasiert
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Autor Thema: Drei (vermutlich) Franzosen  (Gelesen 642 mal)
kuma
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« am: 29. Januar 2011, 20:45:13 »

Hallo liebe Forianer,
ich hoffe ich poste hier an der richtigen Stelle bzw darf hier einen neuen Thread aufmachen.
Ich habe heute auf einem Antikmarkt ein paar Messer gekauft.
Bisher nur grob gereinigt, rasurbereit ist keines.
Zu dreien hätte ich gern eure Meinung bzw. eure Einschätzung darüber was ich denn da überhaupt gekauft habe.
Ich stelle mal ein paar Bilder ein:

Nr 1:
Auf dem Erk steht "Cesar A Agen"
Die Schalen könnten Horn sein bin mir aber nicht sicher.
Das Teil ist ganz schön schwer.
Vorne am Kopf messe ich ca 24 mm bis zum Erl veringert sich die Breite bis auf ca 21 mm.
Ist das so Normal oder ist das Messer versaut?
Grobe Schleiffspuren kann ich da nicht erkennen.
Die Scharten sind glaube ich nicht allzu Groß und ich hoffe die gehen gut raus.











Nr2:
Hier steht als Markung "Hamon Fabricant A Paris"
Im "Standart Guide" ist diese Marke bekannt aber es gibt keine weiteren Informationen dazu, nur dass das Messer aus Frankreich kommt.
Hatte ich mir aber schon gedacht (wegen Paris und so)  Zwinkernd
Die Klinge ist bis auf das Kurze Stück vor der Spitze durchgehend etwa 18 mm Breit.
Auch hier sind keine groben Schleifspuren erkennbar.
Im hinteren Drittel ist eine kleine Scharte zu erfühlen.












Nr 3:
Bei diesem Messer ist die Markung nicht mehr ganz zu erkennen
Entziffern kann ich "Palangie - ? ? S    A Grenoble"
Das Zweite "?" könnte ein U sein, ich verstehe allerdings kein Französisch evtl kann man dann was ableiten.
Auch bei diesem Rasiermesser wird die Klinke von hinten (16 mm) nach vorne (20 mm) deutlich breiter
ohne das starke Schleifspuren zu sehen sind.
Also scheint das auch hier, wie beim ersten Absicht zu sein.
Mit blossem Auge keine Scharte zu sehen:








Auf den jeweils anderen Seiten gibt es bei allen dreien keine Markung.
Ätzungen  sind ebenfalls auf keiner der Klingen.



Gruß kuma

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Gruß kuma
kuma
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« Antworten #1 am: 05. Februar 2011, 10:27:08 »

Das dritte ist wie ich erst gestern feststellen musste übrigens magnetisch.
Weiß jemand wozu man das gemacht hat?
Ist das so eine "Vodoosache"  Smiley wie beim Blademaster?
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Gruß kuma
kuma
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« Antworten #2 am: 07. Februar 2011, 12:11:30 »

Scheinbar kennt niemand diese Messer aber eine Frage hätte ich noch:


Muss ich beim schärfen insbesondere der Messer 1 und 3 aufgrund der Form irgendwas beachten oder kann ich wie bei normalen Klingen auch einfach gerade Schübe auf meinen Steinen machen?

Muss ich vielleicht im Bogen Schärfen ?

Gruß kuma               
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Gruß kuma
Terzian
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« Antworten #3 am: 07. Februar 2011, 13:00:04 »

Muss ich vielleicht im Bogen Schärfen ?         

Ich würde es einfach ausprobieren. Wenn du direkt alle Stellen errreichst ist es gut.
Ansonsten im Bogen.
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Von den leichten französischen Landweinen ist mir Cognac am liebsten.

Marco
UbuRoy
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« Antworten #4 am: 07. Februar 2011, 13:47:54 »

Bei den franz. Messern gab es wohl entweder sehr viele kleine Hersteller oder es legte niemand gross Wert darauf, seine Messer mit Herstellernamen zu kennzeichnen.

Ist außer bei Jaguar, Le Grelot und Thiers Issard fast nie gemacht worden.

Meist sind die Messer auch sehr alt. So zwischen 1820 und 1850 herum. Eventuell also noch handgeschmiedet und deswegen nicht weiter markiert.
Ist recht seltsam, aber ich habe etliche Franzosen und überall das gleiche Problem. Meist steht Garantie Paris oder Medaille D'or oder ähnliches aber nie wirklich ein Hersteller, nur ein Ort.
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kuma
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« Antworten #5 am: 08. Februar 2011, 17:07:35 »

Naja Herstellernamen stehen ja schon drauf, nur finde ich keine weiteren Informationen.
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Gruß kuma
strawinski
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« Antworten #6 am: 16. April 2011, 12:53:42 »

bei den Franzosen gibts große Probleme, da man nie nen Quellennachweis hat. 2-3 große nbekannte hersteller aber irgendwie sonst nix zu katalogisieren
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Iltis
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« Antworten #7 am: 16. April 2011, 13:04:22 »

Das dritte ist wie ich erst gestern feststellen musste übrigens magnetisch.
Weiß jemand wozu man das gemacht hat?
Ist das so eine "Vodoosache"  Smiley wie beim Blademaster?

Die Theorie war das magnetisierte Stahl länger scharf bleibt. Ob Voodoo weiss ich nicht, war aber nach dem ersten Weltkrieg eine Weile Mode (z.B. Weltmeister hat viele Messer aus "Magnetstahl" gemacht). Ich finde die Messer schwierig zu scharfen, habe irgendwo geleser, das das Messer beim schärfen seinen eigenen Abrieb anzieht (Magnet) - ob das stimmt, weiss ich nicht, wirkt auf jeden Fall plausibel.

Gruß

Iltis
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kuma
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« Antworten #8 am: 16. April 2011, 17:45:29 »

Ja das Schärfen war wirklich eine langwierige Angelegenheit.
Der Abrieb blieb tatsächlich immer wieder am Messer hängen.
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Gruß kuma
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