gut-rasiert
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Autor Thema: messer rostet immer an der selben stelle  (Gelesen 1439 mal)
m11
Neuling

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« Antworten #30 am: 10. September 2010, 11:14:04 »

Die Klinge SO dermaßen zu polieren finde ich auch nicht schön ... aber ist doch auch mal interessant zu sehn wie jemand sowas macht.

Die Videos die sich zb mit den Schalen oder den Pins beschäftigen finde ich aber wirklich sehr gelungen. Bilder sagen halt mehr als 1000 Worte.
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baknip
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« Antworten #31 am: 10. September 2010, 11:15:43 »

Zitat
Aber total nett Du, das Du so ganz doll lieb für ihn sprichst und ihn vor den bösen andersmeinenden in Schutz nimmst Du. Finde ich wirklich echt tough und so.

Wie peinlich.
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Freies Ausspucken verboten
UbuRoy
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Tekst? Dat hebb hei nech...


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« Antworten #32 am: 10. September 2010, 11:33:51 »

Ähem. Peinlich für Dich oder wie meinst Du?

Ich fühl mich jedenfalls keineswegs gepeinigt.
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__.ooO_(O-O)_Ooo.__
.............(_)



Was Du nicht willst, das man Dir tut, tu' auch keinem andern an oder mach's als ERSTER.
redmatze
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« Antworten #33 am: 11. September 2010, 09:48:25 »

Tolerieren tu ich  ja seinen Standpunkt in Bezug Restauration und gut finde ich auch ,dass er Videos reinstellt und einiges erklärt (hätte mir früher auch geholfen).

Ich mags auch, wenn meine Messer glänzen und sauber sind (die sind auch machmal Uburoy zu glänzend  Zwinkernd), aber trotzdem find ich ,dass er mit Granaten auf Tauben schiesst. Es geht auch anders und vorallem behutsamer.
 Wenn Anfänger das Video sehen, halten sie das für das non plus ultra  und kaum vorzustellen, wenn die es nachmachen.
Für mich ist es kein altes Messer mehr, hat seine Geschichte & sein Gesicht verloren und ich hab das Gefühl, dass es für ihn nur ein Stück Metall ist. Ob er auch so mit Klingenätzungen umgeht?

Uburoy hat es auch schon geschrieben, es ist unsere Meinung ( und sollte auch toleriert werden) und was soll da daneben sein? Vielleicht hätte meine Wortwahl etwas gewählter sein sollen  , dass mir aber von der emotionalen Seite schwer viel.

Ich sag nur ich mag den ARS nicht (amerikanischer Restaurationsstil) nicht. Das ist alles.

Vielleicht sollte man diese Diskussion da hin verschieben:

http://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,108.0.html


Ach ja , und eine Lage Klebeband  mehr, hätte der Klinge auch ganz gut zu Gesicht gestanden.

gruss redmatze

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Der Mund des Menschen, ist oft gefährlicher
als der Rachen eines Tigers.
strawinski
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« Antworten #34 am: 28. Dezember 2010, 18:15:44 »

also ob man nun nen Dremel nimmt oder ne große scheibe ist doch wurscht.
wenn ihr nen alten käfer als oldtimer kauft, der angerostet ist und wo der motor nicht mehr geht, dann restaurieret ihr den doch auch oder? Und den unterboden lasst ihr doch nicht mit löchern....
der Geist steckt doch im Instrument und nicht im Rost...Ich stell mit immer vor, was diejenigen vor dem Spiegel beim rasieren für Gedanken hatten und das 200 Jahre lang......Und zum Schluss habe ich das Messer in der Hand...glänzend poliert mit neuem Griff....das ist geschichte für mich, da komme ich ins grübeln  aber nicht wegen ner Roststelle......Im übrigen ist in den Museen auch alles restauriert und die menschen erfreuen sich daran.
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Das Licht kam in die Finsternis. Doch die Finsternis begriff es nicht.
Iltis
Globaler Moderator
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« Antworten #35 am: 28. Dezember 2010, 19:40:48 »

@strawinski: Ich empfehle dir: http://de.wikipedia.org/wiki/Restaurierung zu lesen.
Es ist nicht egal, ob man mit ein Polierbock, ein Dremel, oder auch von Hand Poliert. Mit der Polierbock geht es am schnellsten, dabei werden unausweichlich Kanten (z.B. der Ansatz, der Schulter) abgerundet, und jeder Spur der Verarbeitung geht verloren. Mit der Dremel kann man etwas vorsichtiger vorgehen, ist aber immer noch ein ziemlich destruktive Art einen historischen Gegenstand  wieder instandzusetzen, und  hat mit was man generell unter "Restaurierung" versteht wenig gemeinsam.

der Geist steckt doch im Instrument und nicht im Rost...

Das stimmt, in das Instrument - der Rost soll weg, aber das was der Instrumentenbauer gemacht hat, braucht man nicht umzuschleifen, das ist für der Funktion des Messers unnötig, und von kulturgeschichtlichen gesehen, wieder destruktiv.

Zitat
......Im übrigen ist in den Museen auch alles restauriert und die menschen erfreuen sich daran.

Auch richtig, aber stell dir vor, der Restaurator hätte z.B. neolithische Pfeilspitzen durch nachträgliche Abschläge "gesäubert" oder "verschönert", wäre das erfreulich?

Gruß
Iltis
« Letzte Änderung: 29. Dezember 2010, 14:17:12 von Iltis » Gespeichert

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leutnantbrown
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« Antworten #36 am: 29. Dezember 2010, 18:40:41 »

Ich glaube wir schweifen ab. Trotzdem will ich auch mal was dazu sagen:

Es geht doch bei dem Thema um die Erhaltung und Wiederbelebung eines schönen Rasiermessers. Ich bin für alles, was die schönen RM erhält und wiederbelebt.
Wenn das heißt, dass ich Rost entferne, weil ich einen gewissen zerstörungsprozess aufhalten will oder weil es nicht mehr ästhetisch in meinen Augen ist, tue ich das.
Wenn das heißt, dass ich Griffe erneuere, weil die sogenannten "heiligen" originalen mehr Bruchstück als ganz sind und die Klinge die Hefte tangiert, tue ich das.
Ein Rasiermesser hat für mich nicht deshalb den größten Wert, weil ich sehe wie wahnsinnig alt es ist. Sondern weil es trotz seines historischen Alters gut erhalten ist oder gut restauriert worden ist und am besten mir noch viele Jahre die Barthaare rasiert.
...wie haben sie doch alle lieb unsere alten wade & butchers, sheffields, solinger usw.  Küsschen
in diesem Sinne.

Gruß
Peter
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Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel
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