gut-rasiert
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Autor Thema: Tipps für Shavette-Rasur  (Gelesen 3623 mal)
Honka
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« Antworten #15 am: 11. Dezember 2010, 17:45:31 »

, ich bin genauso gut und schnell wie mit einem systemie

dann betrachte Dich schon mal als eingeladen für die nächste Münchner Runde - das wollen bestimmt viele hier sehen  Schockiert  Zwinkernd Zwinkernd Zwinkernd

Das soll natürlich nicht heißen, daß das irgendjemand anzweifelt
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Pablo Escobar
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« Antworten #16 am: 12. Dezember 2010, 16:43:43 »

, ich bin genauso gut und schnell wie mit einem systemie

dann betrachte Dich schon mal als eingeladen für die nächste Münchner Runde - das wollen bestimmt viele hier sehen  Schockiert  Zwinkernd Zwinkernd Zwinkernd

Das soll natürlich nicht heißen, daß das irgendjemand anzweifelt

 Daumen hoch kein problem für mich

heute wieder eine gute rasur gehabt
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hpstr
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« Antworten #17 am: 14. September 2011, 00:37:14 »

Heute habe ich mich das erste Mal mit der Shavette rasiert, und bin prinzipiell sehr angetan davon.

Ich habe mich erstmal nur auf die Gegend unterhalb der Koteletten beschränkt, und mich dann auch an die Wangen gewagt, jeweils nur mit dem Strich. Den Rest der Rasur habe ich dann mit dem M34c fortgesetzt. Das Gefühl mit der Shavette war sehr angenehm, viel viel angenehmer als mit meine erste 15c-Harkenrasur gestern; der danach verwendete Hobel hatte nur noch gegen den Strich ein bißchen was abzutragen. Die verwendete Tiger Stainless hat sich entgegen ursprünglicher Befürchtungen vollkommen problemlos verhalten - wohl auch, weil ich äußerst vorsichtig zu Werke gegangen bin.

Allerdings hatte ich auch Probleme mit der Handhabung:

Zum einen war es äußerst ungewohnt, vor allem auf der linken Gesichtshälfte nicht richtig zu sehen, was und wie ich rasiere (ich bin Rechtshänder, und habe demnach beim rasieren der linken Gesichtshälfte den Arm vor dem Gesicht). Das sind Probleme, die wohl jeder Messerrasierer auch zu lösen hatte, und ich werde mich irgendwie dran gewöhnen.

Das zweite Problem liegt wohl in der verwendeten Shavette Vanta RA111 begründet: die Klinge liegt in dieser -von vorne gesehen- nicht zentrisch, sondern nach einer Seite versetzt. Sie liegt nämlich auf einer Seite auf dem Klingenträger auf, auf der anderen Seite wird sie nur durch einen dünnen Schieber gehalten. Ich erlaube mir mal zur Erläuterung, zwei Bilder von Hennings Vorstellung der Shavette hier zu verwenden:



Dadurch habe ich nun das Empfinden, daß die Shavette auf Vorder- und Rückseite (und in Konsequenz links und rechts im Gesicht) ein unterschiedliches Rasurverhalten zeigt, wenn man nicht umgreift - weil eben auf der Rückseite mehr Metall zwischen Haut und Klinge ist. Umgreifen verursacht mir arge Schwierigkeiten.

--> Wie haben denn andere Verwender dieser Shavette das gelöst? Oder bin ich der Einzige, der da Schwierigkeiten hat?

--> Wie ist das bei Rasiermessern, bzw. anderen Shavettes, in die die Klinge mittig eingeschoben oder von zwei gleichen Lamellen gehalten wird? Ich gehe davon aus, daß die auf beiden Seiten gleich schneiden?

Ein für Tips und Anregungen sehr dankbarer

Hannes
« Letzte Änderung: 14. September 2011, 00:43:56 von hpstr » Gespeichert

mir haben lehrer den unterschied zwischen groß und kleinschreibung und die bedeutung der interpunktion zb punkt und komma beigebracht die das lesen eines textes gerade wenn er komplizierter ist und mehrere verschachtelungen enthält wesentlich erleichtert (DL2JAS in forum.db3om.de)
Il Barbiere AiA
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« Antworten #18 am: 14. September 2011, 01:57:52 »

@Hannes

Bei anderen Shavette's ist die Klinge mittig.
Dieses "Problem" ist mir bis jetzt auch nur bei der Vanta aufgefallen, wobei ich es nicht direkt als Problem sah...
Rasieren kann man sich mit beiden seiten.
Viel mehr kam ich mit dem recht klobigen Klingeneckenschutz nicht klar, da es doch die sicht auf die Schneide versperrt.
Die Vanta ist eine gute und sichere Shavette, allerdings gibt es mMn doch bessere. Dies ist jedoch mein persönliches Empfinden.

Jedenfalls gratuliere ich Dir zu deiner ersten, begeisterten Shavetterasur und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg  Daumen hoch  Zwinkernd
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Eisblut
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« Antworten #19 am: 11. Oktober 2011, 11:25:49 »

Hallo Ihr Shavette-Kollegen. Smiley

Ich bin ja erst seit kurzem (< 2 Wochen) Mitglied im Shavette-Club und mein bisheriges Fazit ist ziemlich positiv. Von den oftmals beschriebenen Blutmasakern war keine Spur und das obwohl ich so gut wie keine Messererfahrung habe. Lediglich tauchten einmal mehrere Micro-Cuts mit meiner Dovo Shavette auf, was ich aber für ein hausgemachtes Problem halte, da ich das rote System mit den kurzen DE-Klingen verwendet habe. Beim genauen Hinsehen waren das sehr feine senkrechte Schnitte, die nur von der einen Klingenecke stammen können, welche nicht abgedeckt ist. Bei langen Klingen wird das "Problem" vermutlich gar nicht auftreten. Hier heisst es also künftig etwas mehr aufzupassen.

Nun habe ich aber mal eine Frage an Euch: Oftmals konnte man in diversen Threads ja von einer umwerfenden Schärfe der Klingen in einer Shavette bzw. unsagbaren Gründlichkeit lesen. Letzteres kann ich an einigen Gesichtspartien so bestätigen. Was mich allerdings immer etwas ratlos macht ist der Punkt der extremen Schärfe, also solche Aussagen wie dass die Shavette wie das heiße Messer durch die Butter geht oder der Bart quasi mehr abgewischt als geschnitten wird. Das Phänomen habe ich so gar nicht. Mit dem Strich gibt es keine Probleme, allerdings spüre und höre ich hier auch ganz deutlich dass auch die Klinge in der Shavette arbeitet. Gegen den Strich habe ich auch hier wieder das komische "ziepen" und "holpern" wie bei meinen damaligen Messerversuchen. Da die Schärfe einer frischen Rasierklinge wohl über jeden Zweifel erhaben sein dürfte, wird es wohl an meiner Technik liegen, oder? Also es ist kein größeres Problem hier glatte Partien zu erreichen, als viel mehr darauf aufzupassen sich dabei dann nicht zu derb zu rasieren. Wie ist es denn bei Euch? Streichelt ihr die Shavette gegen den Strich wirklich ohne jeglichen Widerstand, quasi nur ein Zug und fertig ist alles oder haben diejenigen die solches berichteten einfach nur "Milchbärte"? Grinsend Vielleicht als Info: Am Vorprogramm kann es mMn nicht liegen, da mit dem Hobel alles perfekt läuft. Gegen den Strich muss ich aber auch hier mit eher wiederholenden kurzen Zügen rasieren. Als besonders hart würde ich meinen Bartwuchs jetzt auch nicht sehen sondern ziemlich normal, also gleichmäßig, deutlich verteilt und weit entfernt von einem Milchbart. Als Rasurgeräte dienen mir derzeit die Vanta 112C und die Dovo-Shavette mit rotem System.

Grüße
Eisblut
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hpstr
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« Antworten #20 am: 11. Oktober 2011, 12:10:42 »

Insbesondere gegen den Strich muß ich auch sehr vorsichtig sein, aber es geht ganz gut. Ich habe so meine Probleme an den Rundungen, Kinn usw., sowie bei der Führung der Shavette an nur mit seltsamen Armhaltungen zu erreichenden Stellen.

Habe allerdings derzeit ausgesetzt, weil es mehrere neue Sachen zu probieren gab. Auf die Shavette komme ich sicher wieder zurück, weil die für mich das derzeit mit Abstand interessanteste Gerät zu sein scheint.

Hannes

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« Antworten #21 am: 11. Oktober 2011, 12:24:35 »

Die Aussage "....wie ein heißes Messer durch Butter" und "Bart absteifen" kam von mir und beziehte dich auf die Feather AC-Klingen.
Ich rasiere nie in einem ganzen zug z.B. die Backe, eher so "Schübe", bzw rasiere ich eine Bahn bis zur Hälfte der Backe.

Probiere doch mal das schwarze System mit den langen Klingen in der Dovo.
Danach wirst Du nie wieder eine DE in der Shavette haben wollen.
So war es zumindest bei mir...   Zwinkernd
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Eisblut
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« Antworten #22 am: 11. Oktober 2011, 12:42:08 »

Habe allerdings derzeit ausgesetzt, weil es mehrere neue Sachen zu probieren gab. Auf die Shavette komme ich sicher wieder zurück, weil die für mich das derzeit mit Abstand interessanteste Gerät zu sein scheint.

Ja finde ich auch. Smiley


Die Aussage "....wie ein heißes Messer durch Butter" und "Bart absteifen" kam von mir und beziehte dich auf die Feather AC-Klingen.

Sry, wusste ich gar nicht mehr, also war nicht auf Dich bezogen. Während der Wartezeit auf die Vanta habe ich aber so ziemlich alles Threads in Foren gelesen und ähnliche Aussagen wurden auch anderswo gemacht.


Ich rasiere nie in einem ganzen zug z.B. die Backe, eher so "Schübe", bzw rasiere ich eine Bahn bis zur Hälfte der Backe.

Gut zu wissen! So mache ich es auch, anders wäre es mir wohl auch nicht möglich.


Probiere doch mal das schwarze System mit den langen Klingen in der Dovo. Danach wirst Du nie wieder eine DE in der Shavette haben wollen.
So war es zumindest bei mir...   Zwinkernd

Das glaube ich Dir und merkte es ja auch selber schon an. Aber das wäre für mich nur eine "Fun-Option", da ich ja Unmengen an normalen DE-Klingen habe und ja gerade wissen will wie die sich denn so in der Shavette schlagen. Außerdem müssen die ja auch mal verbraucht werden und sind unschlagbar günstig. Daher finde ich das mit der Shavette ja gerade so gut, weil man quasi mal die umgekehrte Qual der Wahl hat, sprich mit gleichem Material quasi entscheidet welches Rasiersystem man heute wählt. Lächelnd Allerdings wird ein solcher Test noch einige Zeit dauern, weil es die Systeme ja nicht oft zu kaufen gibt und eine ausschließliche Internetbestellung sich durch die Versandkosten leider überhaupt nicht lohnt. Vielleicht bei der nächsten Irlandbestellung mal mitbestellen, denn die bieten die Systeme ja auch an.
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Il Barbiere AiA
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« Antworten #23 am: 11. Oktober 2011, 14:42:19 »


Die Aussage "....wie ein heißes Messer durch Butter" und "Bart absteifen" kam von mir und beziehte dich auf die Feather AC-Klingen.

Sry, wusste ich gar nicht mehr, also war nicht auf Dich bezogen. Während der Wartezeit auf die Vanta habe ich aber so ziemlich alles Threads in Foren gelesen und ähnliche Aussagen wurden auch anderswo gemacht.



He he, macht doch nichts  Zwinkernd
Hab es Dir doch nicht übel genommen, gibt ja keinen Grund dazu  Zwinkernd

Liebe Grüße,
AiA
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Heresy
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Hobel-Azubi im 2.Lehrjahr


« Antworten #24 am: 13. Oktober 2011, 10:35:36 »

Hallo zusammen,

mein erster Shavette-Durchgang (nur mit dem Strich, dafür komplett) ist gestern abend absolviert worden. Mit dem Ergebnis bin ich eigentlich ganz zufrieden. Den Rest habe ich dann mit einem Gillette Rocket fertig gemacht.

Probleme waren erstens prinzipiell mal die Winzigkeit der Tondeo, die einem mit meinen Größe 11 - Flossen schon komisch vorkommt und zweitens die Unübersichtlichkeit bzw. Ungelenkigkeit bei der Rasur an der Wange der Führungshandseite. Irgendwie hatte ich immer den Ellenbogen vor der Linse.

Da braucht es noch viel Übung, aber prinzipell gefällts.
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Gruss, Rainer
Eisblut
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« Antworten #25 am: 13. Oktober 2011, 11:07:39 »

Ja das sind so die kleinen Problemchen die man hat. Wenn man dann noch Brillenträger ist und ein modernes Modell hat, sprich nicht eines wo ein Glas das halbe Gesicht abdeckt, dann ist man mit dem Kopf schon ganz schön am Rudern. Allerdings hat man das gleiche Haltungsproblem beim messern und kann man es lösen, dann ist es da ebenfalls gelöst. Inzwischen habe ich das Sichtproblem eigentlich nur noch beim Ansetzen im Kotelettenbereich.
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Heresy
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Hobel-Azubi im 2.Lehrjahr


« Antworten #26 am: 13. Oktober 2011, 11:12:11 »

Ja das sind so die kleinen Problemchen die man hat. Wenn man dann noch Brillenträger ist und ein modernes Modell hat, sprich nicht eines wo ein Glas das halbe Gesicht abdeckt, dann ist man mit dem Kopf schon ganz schön am Rudern.

Die musste ich gleich als erstes ausziehen, weil ich eingesehen habe, keinen einzigen Zug mit Brille hinzubekommen.
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Gruss, Rainer
franz
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hobby-Bayer


« Antworten #27 am: 06. Dezember 2011, 06:32:34 »

@Heresy

Das könnte mich langfristig vor Probleme stellen. Ich trage zwar meist Kontaktlinsen, aber eben auch nicht immer. Und mit einer Kurzsichtigkeit von - 8,5 wage ich mich bestimmt nicht ohne Sehhilfe mit offener Klinge an mein Gesicht. Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Fakt ist aber, dass ich mein Leben lang keine Kontaklinsen tragen werde ...
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>> Niveau ist keine Creme & Stil nicht das Ende vom Besen!

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Drei
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« Antworten #28 am: 08. Dezember 2011, 04:45:15 »

Als positive Hilfe hat sich der Vergrößerungsspiegel meiner Frau herausgestellt.
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