gut-rasiert
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Autor Thema: einsteigershavette  (Gelesen 1625 mal)
benjamin
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« am: 27. Mrz 2010, 20:38:29 »

Hallo zusammen,

da ich nun einige Monate erfolgreich hoble (erfolgreich, weil keine Verletzungen mehr, sehr gute Glätte, sehr gute Nachhaltigkeit und viel viel Freude) würde ich gerne den Schritt zum Messer machen.
Da das bei meinem "jugendlichen" Bartwuchs aber etwas lächerlich wäre und ich auch nicht gleich hundert Franken in eine Ausrüstung investieren möchte, dachte ich an eine Shavette.
Könnt ihr mir ein gutes Einsteigergerät empfehlen?

Wie gesagt, Bartwuchs ist sehr schwach, nur am Kinn und der Oberlippe habe ich Bart, der ist dafür recht dratig...

Könnt ihr helfen?

Vielen Dank und viele Grüsse
Benjamin
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Lord Vader
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« Antworten #1 am: 27. Mrz 2010, 21:41:08 »

von den gängigen modellen schneidet meines wissens die tondeo recht gut ab. allerdings sind shavetten sehr eigen und nicht ohne weiteres mit einem guten messer zu vergleichen. ich würde daher überlegen, direkt aufs messer zu gehen. verstehe auch nicht, warum das lächerlich sein soll... günstige messer und zubehör bekommst du von zeit zu zeit im mitgliederhandel. es müssen nicht direkt 100 franken sein!
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Archivar
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« Antworten #2 am: 28. Mrz 2010, 12:42:54 »

Hallo,
ich habe als Hobelrasierer kürzlich mal die Dr. Dittmar Shavette für Wechselklingen ausprobiert, wollte eigentlich ein "richtiges" Rasiermesser, mir waren aber die 70 - 100 Euronen für eine Erstausstattung zu viel, kurz, ich war zu knickerig.
Na ja und die Rasur mit der Shavette fand ich vom Ergebnis nicht so doll, da war kein großer Unterschied zum Hobel. So habe ich jetzt doch ein Messer mit Riemen gekauft, die Shavette liegt jetzt in der Schublade.
Mein persönliches Fazit: die rund 20 Euro für die Shavette hätte ich mir sparen können, aber jetzt bin ich aber auch um eine Erfahrung reicher.
Liebe Grüße und viele glatte Rasuren
Udo
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Drei
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« Antworten #3 am: 29. Mrz 2010, 07:33:36 »

Wie oft hattest Du die Dittmar-Shavette ausprobiert? Falls Du bei den ersten paar Rasuren gleich auf das Ergebnis eines Hobels kommst, ist das doch schon sehr gut! Bis ein Messer oder eine Shavette besser als ein Hobel rasieren, das dauert. Manche schaffen das nie.
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AndreasTV
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Etwas Torsion, Gillettes & Palmolive - What else?


« Antworten #4 am: 29. Mrz 2010, 09:25:17 »

Guten Morgen zusammen Smiley.
Vor Allem ist darauf zu achten die Haut entsprechend zu spannen - ansonsten "schiebt" die nackte Klinge ja quasi eine Art "Bugwelle" vor sich her in welche dann mal ganz gerne rein geschnitten wird ...  Schockiert Grinsend.

Beim gewohntem Hobel erledigt diese "Hautspannung vor der Klinge / Schneide" ja die Schaumkante -> Die strafft die Haut vor der Schneide doch merklich selbst wenn Mann meint überhaupt nicht zu drücken Zwinkernd (Wer sich dann mit dem Hobel dennoch schneidet auf "ebenen" Flächen hat ganz einfach "den Bogen nicht raus" bzw. die Hobelhaltung ist Murks  Zunge).

In der Ruhe liegt die Kraft und das benötigte Gefühl stellt sich eigentlich doch relativ schnell ein Cool, ansonsten gilt Das Was auch auf alle Bereiche des Lebens zutreffen dürfte:
Zu viel Aufpassen sorgt früher / später fast immer für böse Überraschungen (Mann denke an meine fotografisch festgehaltenen Cut bei der nach langer Zeit wieder ausgeführten Shavettenrasur  Schockiert -> Da habe ich jetzt auf dem Kinn eien kleine Narbe  Augen rollen.

MfG

Andreas
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Drei
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« Antworten #5 am: 29. Mrz 2010, 18:03:41 »

Sehe ich genauso wie Du Andreas, vor allem die Gedanken zu "Bugwelle" und Schaumkante.
Doch verrate mir, auf welches Posting beziehst Du Dich?
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AndreasTV
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Etwas Torsion, Gillettes & Palmolive - What else?


« Antworten #6 am: 30. Mrz 2010, 06:22:17 »

Guten Morgen, "Drei" / Foristen Smiley.
Mein Posting galt dem Benjamin - da er ja anscheinend noch etwas unschlüssig ist.
Da habe ich dann gedacht das ein paar Tipps / Erläuterungen nicht wirklich Schaden können Cool ->
Da mein Post auch für das richtige Rasiermesser gelten kann (Die Stellen mit der "Bugwelle" z. Bspl.) hatte ich Das angegeben damit er / jeder neue Aspirant gleich mit auf ein wichtiges Detail = Hautspannung hingewiesen wird; eine meiner Ansicht nach sehr häufiger Grund gerade für "Anfänger - Cuts" besteht u. Anderem darin die Haut nicht ausreichen - oder aber in falscher Richtung - zu spannen.

MfG

Andreas
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Fossy
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« Antworten #7 am: 30. April 2010, 12:54:26 »

Guten Morgen zusammen Smiley.
Vor Allem ist darauf zu achten die Haut entsprechend zu spannen - ansonsten "schiebt" die nackte Klinge ja quasi eine Art "Bugwelle" vor sich her in welche dann mal ganz gerne rein geschnitten wird ...  Schockiert Grinsend.

Beim gewohntem Hobel erledigt diese "Hautspannung vor der Klinge / Schneide" ja die Schaumkante -> Die strafft die Haut vor der Schneide doch merklich selbst wenn Mann meint überhaupt nicht zu drücken Zwinkernd (Wer sich dann mit dem Hobel dennoch schneidet auf "ebenen" Flächen hat ganz einfach "den Bogen nicht raus" bzw. die Hobelhaltung ist Murks  Zunge).

In der Ruhe liegt die Kraft und das benötigte Gefühl stellt sich eigentlich doch relativ schnell ein Cool, ansonsten gilt Das Was auch auf alle Bereiche des Lebens zutreffen dürfte:
Zu viel Aufpassen sorgt früher / später fast immer für böse Überraschungen (Mann denke an meine fotografisch festgehaltenen Cut bei der nach langer Zeit wieder ausgeführten Shavettenrasur  Schockiert -> Da habe ich jetzt auf dem Kinn eien kleine Narbe  Augen rollen.

MfG

Andreas

Hallo Andreas,

oh Mann!!! Ganz, ganz herzlichen Dank für den Tipp!  Lächelnd Nun ahne ich, warum ich mit meinen Messern nicht so gut klar komme.  Augen rollen Beim Hobel spanne ich die Haut gar nicht und komme so am Besten ohne Hautverletzungen oder -reizungen klar...
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Viele herzliche Grüße von Michael!
henning
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« Antworten #8 am: 03. Mai 2010, 13:18:03 »

Dem stimme ich zu. Beim Hobel spanne ich höchstens an Problemstellen, beim Messer fast überall. Bei der Shavette ist es unerlässlich. Aber immer nur so weit spannen, daß es klappt, sonst geht der Schuß nach hinten los und die Haut wird doch malträtiert. Also nichts dran ziehen wie ein Ochse.

Ciao
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Meine Empfindungen bezüglich der Eigenschaften von Messern, Hobeln, Klingen, Seifen, Cremes und Pinseln sind nicht unbedingt übertragbar und keinesfalls als allgemeingültig anzusehen und können von anderen Anwendern durchaus gegenteilig erfahren werden!!!
G-H-L
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« Antworten #9 am: 28. Juli 2010, 17:40:02 »

Mein persönliches Fazit: die rund 20 Euro für die Shavette hätte ich mir sparen können, aber jetzt bin ich aber auch um eine Erfahrung reicher.

Genau die gleiche Erfahrung habe ich auch gemacht. Die Rasur mit der Shavette war jedesmal sehr kratzig und zum Teil auch sehr blutig. Mit dem Rasiermesser war es auf jeden Fall sanfter und unblutiger. Allerdings hatte ich eine Billig-Shavette für gerademal einen Euro. Und so eine durchgebrochene DE-KIlinge kostet ja auch nicht die Welt.

Allerdings ist es mit einer solchen Shavette ideal die Handhabung zu lernen. Vor allem wenn man ohne Klinge übt.

Gruß
Gerhard
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